Grundlagen der Datenbeschaffung
Erstmal: Du brauchst die rohen Zahlen. Qualifying‑Positions, Rennresultate, Wetterbedingungen, Safety‑Car‑Einsätze. Alle Daten liegen in Datenbanken, APIs oder PDFs. Und das ist erst der Anfang.
Kurzer Hinweis: Pull die Daten von formel-1wette.com – dort gibt’s saubere CSV‑Exports.
Aufbereitung – Rohdaten in handbare Fakten
Spalte das Ergebnis nach Saison, Runde, Strecke. Und dann? Normiere die Zeitangaben. Mach aus Millisekunden einheitliche Werte.
Einfach. Du willst keine 1 : 23 : 456, sondern 83,456 s. So lässt sich vergleichen.
Und hier ist warum: Nur einheitliche Zahlen ermöglichen die nächste Stufe – den Vergleich.
Kennzahlen, die zählen
Durchschnittsplatz, Siegquote, Podiumsanteil, Punkte pro Rennen – das sind die Grundpfeiler.
Kurze Fact: Ein Fahrer, der 30 % der Rennen gewinnt, ist nicht nur schnell, er ist konsistent.
Aber warte – das reicht nicht. Du musst die Kontext‑Variablen einbeziehen.
Kontext‑Parameter einbinden
Strecke mit vielen Überholmöglichkeiten, Regen, Safety‑Car‑Phasen – das alles fließt in die Bewertung ein.
Eine schnelle Formel: AdjustedScore = BaseScore × WeatherFactor × TrackFactor.
Ein kurzer, knackiger Satz: Faktor = 1, wenn neutral.
Statistische Werkzeuge
Linearregression, um Trendlinien zu ziehen. Logistic‑Regression, um Wahrscheinlichkeiten zu schätzen.
Und das schnell erklärt: Zieh eine Gerade durch die Punkte, die den Trend des Punktedurchschnitts über die Karriere zeigen.
Einzigartig: Du erkennst, ob ein Fahrer gerade auf dem Aufstieg ist oder stagnierende Phase durchläuft.
Rolling‑Averages nutzen
Ein 5‑Rennen‑Durchschnitt glättet Ausreißer. Du siehst echte Form, nicht nur einzelne Glückstreffer.
Kurze Insight: Ein plötzlicher Sprung nach Regenrennen ist ein Hinweis, nicht ein Dauerzustand.
Visualisierung – Der Blick sagt mehr als das Wort
Scatter‑Plot für Quali‑ vs. Rennergebnis. Heatmap für Strecken‑Performance.
Und hier: Farben nutzen, um Trends zu betonen. Rot für Abwärtstrend, Grün für Aufwärtstrend.
Das Ergebnis? Ein Dashboard, das sofort sagt: „Hier läuft’s, dort nicht.“
Abschließender Tipp – Sofort umsetzen
Starte heute mit einem einfachen CSV‑Import, berechne den 3‑Rennen‑Durchschnitt und setze den Faktor 1,2 bei Regenstrecken. Dann hast du sofort eine handfeste Entscheidungsgrundlage.